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Viele große Kirschen von schmalen Bäumen – Vor- und Nachteile von Anbausystemen im Vergleich

Viele große Kirschen von schmalen Bäumen – Vor- und Nachteile von Anbausystemen im Vergleich

Viele große Kirschen von schmalen Bäumen – Vor- und Nachteile von Anbausystemen im Vergleich

Dies ist eines der Themen, die auf dem Programm des 2. Steinobst-Forums am 19. November stehen. Das Steinobst-Forum findet im Rahmen der Fachmesse expoSE in Karlsruhe (D) statt.


Der Trend zu großen, festen Kirschen ist ungebrochen. In Erwartung eines höheren Preises entwickelten sich in den vergangenen Jahren verschiedene Anbauformen. Die Verfügbarkeit neuer Sorten-Unterlagenkombinationen erweiterte das Spektrum der Fruchtgröße. Die Baumerziehung hat einen wichtigen Anteil daran, dieses Niveau zu halten oder vielleicht noch zu verbessern. Doch welches Anbausystem hat sich bewährt? „Dies kann man nicht so pauschal beantworten“, erklärt Peter Hilsendegen, Steinobstberater am Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) Rheinpfalz. „Aber wir sehen, dass neben einem ausreichenden Angebot an Wasser, Nährstoffen und Wärme während der Zellteilungsphase in den ersten Wochen nach der Blüte vor allem die Baumerziehung von Obstbauern als Instrument zur Verbesserung der Fruchtgröße genutzt werden kann.“ Dabei sei aber zu bedenken, dass die Ertragssicherheit, die durch die hohe Produktivität der neuen Sorten-Unterlagenkombinationen ermöglicht wurde, auch eine Kehrseite hat: denn ein hoher Fruchtansatz und schwächeres Wachstum kann leicht die Fruchtgrößenentwicklung beeinträchtigen. Dieser Effekt kann sich noch verstärken, wenn im Nachbau die gleiche Fläche für mehrere Baumgenerationen nacheinander genutzt wird, wie es im geschützten Anbau mit Überdachungs- oder Einnetzungssystemen immer häufiger zur Regel wird. 

Auf dem 2. Steinobst-Forum wird Peter Hilsendegen seine neuen Ergebnisse zu den verschiedenen Anbausystemen vorstellen.

Das vollständige Programm finden Sie unter diesem Link