Sorgen wegen schleppendem Apfelabsatz
Sorgen wegen schleppendem Apfelabsatz
12-5-2026
Das deutsche Marktanalysebüro AMI äußerte letzte Woche seine Besorgnis über die aktuelle Marktsituation bei Äpfeln. In einer Analyse auf seiner Website ging AMI auf die Lage in Deutschland ein, doch in anderen Ländern – und sogar in Europa – sieht es nicht anders aus.
Der Start im August 2025 war noch so vielversprechend: eine geschätzte Apfelernte von 10,46 Millionen Tonnen; etwa genauso viel wie im Vorjahr. Nach der Ernte stellte sich heraus, dass die Menge der geernteten Äpfel deutlich größer war als erwartet. In den Monaten nach der Ernte lag der Abbau der Lagerbestände strukturell auf einem zu niedrigen Niveau. Das Ergebnis: Anfang Mai waren die Kühlhäuser laut der Analyse von AMI noch ungewöhnlich voll. Schlimmer noch: Trotz aller Bemühungen vergrößert sich der Unterschied zu den Vorjahren von Monat zu Monat. Mit anderen Worten: Das Überangebot an Äpfeln wird jeden Monat größer. Diese zusätzlichen Mengen lassen sich laut AMI kaum noch auf dem Frischmarkt absetzen. AMI geht davon aus, dass die deutschen Elstar-Äpfel frühestens im Juli verkauft sein werden. Das ist für deutsche Elstar-Äpfel ungewöhnlich spät. Auch die Bestände an deutschen Jonagold-Äpfeln sind noch sehr groß.
Laut AMI lässt sich die sinkende Nachfrage nach Äpfeln dadurch erklären, dass deutsche Verbraucher immer häufiger Foodtainer anstelle der klassischen 2-kg-Verpackungen wählen. Gleichzeitig gewinnen Club-Sorten weiter an Bedeutung, während Standard-Sorten Marktanteile verlieren. Zudem steigt der Wettbewerbsdruck durch alternative Obstsorten, insbesondere durch Heidelbeeren und exotische Obstsorten wie Avocados, die bei den Verbrauchern immer mehr gefragt sind. (Dieser Text wurde maschinell übersetzt)