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Deutsche Süßkirschenernte 16 Prozent über Zehnjahresdurchschnitt

Deutsche Süßkirschenernte 16 Prozent über Zehnjahresdurchschnitt

Deutsche Süßkirschenernte 16 Prozent über Zehnjahresdurchschnitt

22-9-2026

Die deutschen Obstbaubetriebe haben 2026 eine überdurchschnittlich große Süßkirschenernte erzielt. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurden insgesamt 38.900 t Süßkirschen geerntet. Das sind 16,2 % mehr als der Durchschnitt von 33.500 t in den vergangenen zehn Jahren.

Die deutsche Anbaufläche für Süßkirschen umfasst rund 5.600 ha. Daraus ergibt sich in diesem Jahr ein durchschnittlicher Hektarertrag von 6,9 t.

Regional waren die Unterschiede groß. Baden-Württemberg im Süden Deutschlands ist mit 2.600 ha das mit Abstand wichtigste deutsche Anbaugebiet für Süßkirschen. Dort wurden in diesem Jahr 19.100 t geerntet, 16,7 % mehr als im Zehnjahresdurchschnitt.

Auch Niedersachsen im Norden verzeichnete ein sehr gutes Kirschenjahr. Auf einer Fläche von 500 ha wurden 6.700 t Süßkirschen geerntet. Das sind 66 % mehr als im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre.

In Rheinland-Pfalz fiel die Ernte dagegen deutlich schwächer aus. Das Bundesland ist mit 660 ha das zweitgrößte deutsche Anbaugebiet für Süßkirschen. Mit 2.000 t blieb die Erntemenge 37,2 % unter dem Zehnjahresdurchschnitt.